Traumatherapie & Coaching

3D - 5D
psychologische & Transpersonale Begleitung

Innen und Außen – oder: Ich bin in Gott & Gott ist in mir

Ein Außen zu dem sie -je nach Betrachtungswinkel, selbst gehören, Teil dessen sind, und von dem sie sich distanzieren – wo dann folgerichtig sämtliche Verläufe, wie der 2. Weltkrieg wohl allein durch Gottes Hand geschah. Und ein evtl. folgender Untergang des Planeten durch einen 3. Weltkrieg, oder ein Aussterben der Menschheit, allein durch ihn -ganz ohne ihr Zutun/Abwenden- geschehen würde – mit dem sie nichts zutun haben. Damit wird letztlich nur eine nicht vorhandene Trennung durch ihren Geist erschaffen. Diese Theorie ist ebenfalls als Konzept. Das demnach besagt, dass immer wenn wir den Eindruck haben, im Außen läuft etwas schief, ginge es einzig darum, unsere innere Haltung zu überprüfen und ggf. zu korrigieren. Aber auch das gilt nur teilweise. Natürlich ist es immer wichtig, insbesondere für eine klare weite Sicht, aber eben auch für unseren wertvollen inneren Frieden, aufmerksam und offen für alles zu sein, was sich in uns, einschließlich in jeglicher Begegnung mit dem Außen, zeigt und das wertneutral empfangend zu (durch)fühlen. (Auf diesen wertneutralen Raum, werde ich in einem anderen Blogbeitrag genauer eingehen. Hier erläutere ich nur das Thema Innen und Außen, bzw. Ich und Welt.   

Wäre der Boden auf dem wir stehen nicht real wo wären wir dann? 🙂 Der Stein über den wir stolpern ist schon real, er hat reale Auswirkungen, nämlich z.B. ein aufgeschlagenes Knie, wenn wir auf den Asphalt fallen, usw. Zu behaupten den Stein gibt es gar nicht, dein kaputtes Knie auch nicht, oder sei pure Illusion wäre irrsinnig. Sehr wohl allerdings dient es anfangs oder auch eine ganze Zeit lang dazu, sich von ihr allmählich zu lösen, von den Vorstellungen und den angelernten Konzepten, dem hartnäckigen Wissen über die Welt und über uns selbst,…. ja, um den Horizont zu erweitern. Es kann und darf sicherlich eine Phase geben, in der wir alles bis auf das “ich bin” für nichtig/Illusion erklären, bzw. als solches erkennen. In der Meditation verschwindet die Welt und alles was ich über sie und mich selbst weiß und gelernt habe. Das gehört zweifelsohne zur Rückanbindung zu unserem wahren Selbst, das frei von jeglichem Vorgestelltem, frei von jeglichen Meinungen, Ansichten und Bewertungen über mich/dich oder über dies und das, dazu. Aber hier findet nicht (ausschließlich) das aktive Leben statt. Selbst wenn wir permanent im Hier und Jetzt leben, im ewigen Moment, was zugleich ein meditativer Dauerzustand ist, leben wir in Interaktion mit der Umwelt auch zugleich mit einem Fuß im Weltlichen und Relativen. IN dieser Welt, doch nicht VON dieser Welt. 

Nicht die Welt ist Illusion, sondern ihr Abbild in unserem Geiste und die Identifikation mit diesem geistigen Konstrukt ist es, denn damit erklären wir die Vorstellung (im Geiste) zu Realität. Selbst wenn die Welt als geistige Illusion erkannt ist, bleibt der Mensch vom Weltlichen nie gänzlich unberührt, selbst wenn er es teilweise oder besser gesagt parallel dazu immer ist/sein kann.
Die Befreiung im Geiste ist möglich, aber keine gänzlich von Welt und weltlichem Geschehen.

Ähnlich verhält es sich mit dem klein Ego-ich. Die Identifikation mit ihm ist die Täuschung und Illusion, und nicht das unleugbare Vorhandensein seiner Strukturen in unserem System. Ganz im Gegenteil sind Konditionierungen/Prägungen usw. äußerst wirksam, wie wir wissen, selbst dann noch, wenn diese Illusion bereits erkannt wurde, wenn auch mit ausschleichender Tendenz :-). Es ist also nur die Verwechslung, um die es geht, sich selbst dafür zu halten, statt mit seiner wahren Natur bzw. dem wahren Selbst, dem definitionslosen groß ICH identifiziert zu sein. 

Daraus wird deutlich, dass wir frei sind, zu bewerten, einzuwirken, uns und unseren Werten entsprechend, nach unseren Abneigungen und Vorlieben zu leben, und uns ggf. auch dafür einzusetzen. Für uns selbst, die Welt und unsere Mitmenschen.
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