Traumalösung & Coaching

3D - 5D
psychologische & Transpersonale Begleitung

Anmerkungen zum Muster der Bindungsvermeidung

Nichts wiederholt sich.

Entwicklung, Reife und Bewusstwerdung geschieht spiralförmig.

Das Leben bringt dir immer wieder ähnliche Situationen, an die du wachsen und fragmentierte Anteile nach Hause holen kannst. Aber Vorsicht: Es gibt auch die Möglichkeit erlöste Themen erneut aufzubauen! Allein dadurch, dass du dem Falschen deine Aufmerksamkeit gibst.
Wir wissen: Das was du fütterst und mit Aufmerksamkeit belegst, wird größer!

Vielleicht erlebst du als Frau die Begegnung zu einem Mann, der zwar irgendwie in Kontakt mit dir steht, in der heutigen Zeit oftmals auch nur (noch) virtuell, der nicht wirklich in dein Leben kommen mag.

Meine Erfahrungen zeigen:
Es ist immer derjenige der sich (noch) nicht einlassen kann oder will, der die Situation so wie sie ist, dennoch aufrechterhalten möchte. Ihm reicht deine Aufmerksamkeit.

Es spielt keine Rolle wer Bindung vermeidet.

Erst mag es der klassische Narzisst sein, dem du als sog. Dualseele begegnest.
Anschließend, wenn du deine innere Arbeit und Lektionen gelernt hast,
erscheinen immer heilere, reifere, “weichere” und in ihrem Wollen unsicher zögernde “Seelenpartner”,
die jedoch mit dem gleichen Vermeidungsmuster agieren, aber nicht ganz so bzw. immer weniger psychoterrormäßig daherkommen.

D.h. wir begegnen in verschiedenen Verkleidungen spiralförmig immer subtilere Formen – beispielsweise wie hier, der Vermeidung.

Vom waschechten Narzissten bis zum spirituell Erwachten / “Heiligen”, lebt sich dahinter das gleiche Muster.
Alle haben daraus resultierend zwangsläufig gemeinsam, dass sie
a) mehr oder weniger toxisch wirken
b) ausnahmslos alle die Frau anders haben wollen, als sie ist, dessen Umsetzung sie sich zur Aufgabe gemacht haben, und diese egozentrische Überhöhung -als einziges Begegnungs-/Bindungs-und Kommunikations-Mittel- fungiert, was ihrem Muster entgegenkommt und vom eigentlichen Problem ablenkt, weshalb sie damit sehr zufrieden sind und es ihnen genügt.

Alle OHNE AUSNAHME, wollen die Frau zu einer “besseren” / “erwachteren” Version ihrer selbst bewegen.
Das ist Bestandteil des bindungsvermeidenden Musters und der darin enthaltenen Unfähigkeit die Kontrolle aufzugeben und wahrhaft zu lieben. Sei dies für kurz oder lang, das spielt nur eine sekundäre Rolle.
Darüber handelt der primäre Austausch in dieser endlosen Hinhalte-ich will dich (noch) nicht, aber geh` nicht ganz weg – Konstellation, in der sie geschützt vor Nähe und echtem Kontakt hinter einer Rolle verbleiben und agieren können.

Alle halten die Verbindung durch irgendwelche möglichen oder unmöglichen Entwicklungs-/Bewusstseinschritte aufrecht, die zugleich als Grund und Alibi für ihr widersprüchliches Verhalten von Festhalten-und dennoch Nicht-Einlassen dienen, und deren Ziele sie oftmals selbst nicht erfüllen.

Die Angst ist zu groß, bei Frauen, mit befreiten männlichen Anteilen für die Einen, und für den Narzissten, reicht nicht mal eine Mutter Theresa.

Ala: Wenn du erst mal x, y….dann könnte es….anders aussehen.
Und selbst, wenn die Frau sich tatsächlich -sagen wir; für sich selbst!- entwickelt, es findet sich ausnahmslos immer noch ein Haar in der Suppe. Das kann soweit gehen, dass sie sich -zu ihren sonstigen Rationalisierungen- diverse Dinge die dich betreffen einbilden. In dieser Energie schwingt ein Misstrauen, eine Sorge und Angst davor, dass du ihnen irgendwie schaden könntest.
Und das kann nicht anders sein, weil es seit Anbeginn die eigene UrAngst, verursacht durch ein Mutterthema, vor der massiven, unberechenbaren und unergründlichen -sie einst missbrauchten- “Weiblichkeit” hinter dem Muster das eigentliche Problem ist – und je reifer, selbstbewusster und unabhängiger die Frau wird, umso bedrohlicher wirkt sie für umso mehr Männer!

Wenn wir allgemein für Entwicklung offen sind, dann sind wir geneigt, zu meinen, ok, er hat ja vielleicht recht, hier oder da könnte ich tatsächlich noch mehr heilen, wachsen oder was auch immer – und gehen damit in die Falle.

Kleiner Exkurs: Schon in der Geschichte um den für die Frau so gefährlichen Grafen Blaubart, hat sich gezeigt, wie Frauen zu ihrem großen Schaden von Männern um ihre weiblichen Instinkte gebracht werden können. Wie ihre Sinne und diesbezüglichen Eingebungen durch Strategien und Taktiken der geistigen Verführung betrübt und eingeschläfert werden. Natürlich ist es die Frau selbst, die sich und ihre Instinkte nicht ernst genug nimmt, und diese stattdessen durch den Verstand ersetzt, in dem sie auf das hört und eingeht, was der Mann ihr als angemessen und zu ihrem Besten in Wort und Tat direkt wie indirekt vermittelt. Ja, es ist tatsächlich der sich dazwischen schaltende Verstand, der mit guten Argumenten für aussichtslose oder gar toxische Begegnungen kommt, während der Instinkt sagt: Nein! Oder: So nicht!
Die Erfahrung zeigt, dass immer dann, wenn die Frau nicht auf ihre Intuition hört, sie in eine ihr nicht entsprechende Konstellation und Schleife des Schmerzes und manches mal sogar tiefen Leidens bis hin zu heftigen Traumatisierungen gerät. Gerade für Frauen mit Erfahrungen des emotionalen und insbesondere des sexuellen Kindesmissbrauchs ist es eine mühsame Arbeit in konstanter Stille, innere Heilarbeit und Reflexion über Jahre bis Jahrzehnte, um vollständig zurück zu ihren wahren Empfindungen und klaren Instinkten in Bezug auf potenzielle Partner zu finden, weil genau hier ihr System auf massivste Weise verwirrt und falsch gepolt wurde. Authentische Impulse und instinktive Wahrnehmungen wurden permanent verbal und non-verbal als ungültig und irrelevante Eindrücke gebrandmarkt. Das über griffige Geschehen implizierte konstant dessen Wert-und Sinnlosigkeit und eine darin weit entfernte, dem eigentlichen Leben nicht zugehörige Erscheinung. Die Gesten und Handlungen des meist sehr eng mit dem Opfer vertrauten und verbundenen Täters, versichern eine vermeintliche Plausibilität und Natürlichkeit in dem was passiert und lassen Instinkt und Intuition als Irrationalitäten erscheinen.
U.a. resultieren durch solche und ähnliche, womöglich nicht ganz so schwerwiegende Vorerfahrungen die oftmals auftretenden Zweifel an den eigenen Intuition/Instinkten oder wenn es keine Zweifel mehr gibt, sich insbesondere vom anderen Geschlecht darin verunsichern zu lassen.

Übertragen auf meinen Text bedeutet das auch: Wann immer wir Frauen uns unsere Instinkte ausreden (lassen), wird dies zu Schmerz führen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen gutmütigen Seelenpartner oder um einen waschechten Narzissten handelt. Das Prinzip und die Dynamik dahinter ist das Gleiche.
Es ist außerdem völlig aussichtslos diesen Männern etwas darüber verständlich machen zu wollen und/oder Inhalte deiner Intuitionen zu erklären und welche Folgen diese für beide haben kann. Das sie wichtig für dich und damit für euch beide wegweisend sind.

Noch etwas haben demnach alle gemeinsam:

Der Mann lässt sich natürlicherweise von der Frau auch führen, gerade zu Beginn, denn jede Frau ist anders – oder auch ganz allgemein, insbesondere dann, wenn er es nicht besser weiß. Das ist natürlich und zielführend.
Das bleibt hier jedoch völlig aus!

Die Frau hat das Gefühl, dass ihr völlig misstraut wird. Man(n) traut ihr nicht mal mehr die weiblichen Instinkte zu, die für andere Männer eine bereichernde und anerkannte Wissensquelle der Liebe und Verbundenheit sind. Viel eher hat sie das Gefühle, es mit einem diesbezüglichen Dickkopf und starren, festgefahrenen Menschen zu tun zu haben, der unflexibel, uneinsichtig und unbeweglich erscheint. Er kann nicht mit ihr mit fließen, sondern fährt durchweg und nonstop sein eigenes Vorstellungs-Programm. Ohne Rücksicht auf Verluste.

Nirgendwo ist dies so stark wahrnehmbar, wie in dieser Konstellation.
Er hört nicht auf sie, er nimmt sie nicht (für) wahr. Die Angst vor Kontrollverlust ist so immens groß, dass er hier keinerlei SPIELraum lassen kann. Dies erscheint ihm zu riskant. Weshalb es gewiss nichts Spielerisches gibt, Gott bewahre! Alles ist so tod – ernst, dass es keine Witze, keinen Humor, keinerlei Leichtigkeit, Neckereien oder Verspieltheiten gibt. Welch bittere Trostlosigkeit sich dabei breit macht, wird nicht mal nach direkten Hinweisen darauf wahrgenommen.
So angewurzelt sind die Männer in jeglicher Hinsicht dieser Begegnung. Und führen es dadurch in eine düstere, hoffnungslose Gasse.
Und selbst das, schreiben sie dann immer noch der Frau zu, die eben noch nicht x y… – die sie, egal, wie laut sie ihnen zurief, in ihrer inneren verdrängten Panik, wie taub überhört haben.

Nein, meine lieben Männer, das war euer selbst-bestimmter sturer Alleingang, und das Ergebnis eurer Angst, eures grenzenlosen Misstrauen der Frau und euch selbst gegenüber.

Ja, wir Menschen können nicht anders. Daher wäre es falsch, etwas anderes zu erwarten. Solange wir in unseren Mustern gefangen sind, haben wir keine andere Wahl.
Das meinte Jesus, als er sagte: “Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.”

Je mehr Frauen dies erkennen und die jeweiligen Themen in sich erlösen, desto deutlicher und langweiliger wird jedenfalls dieses Katz und Maus Spiel, das uns nebenbei immer wieder erneut traumatisieren kann.

Ja, es ist richtig, dass Mann-Frau-Verbindungen nicht nur rosig sind, und dass sie nicht unserer Erfüllung, sondern vielmehr der Bewusstwerdung UND des gemeinsamen Genusses dienen. Aber hier handelt es sich nicht um echte Verbindungen, sondern um eine Pseudogemeinschaft, bei der wirklich alles wichtige fehlt: Liebe, echte Kommunikation, gegenseitige Annahme, Nähe, Intimität, Zugewandtheit, Verfügbarkeit und Commitment – vom heilenden Sex ganz zu schweigen. 😛
DAS ist die Basis von miteinander Gedeihen und Erblühen.

Und nein, es wird erstaunlicherweise nicht zwangsläufig besser, wenn jemand erwacht ist oder im Gewahrsein ruht.
Dieser so logisch erscheinende Traumvorstellung bin ich auch mal erlegen.
Selbst “Erwachte” die eben nicht nur Ausbeute, wie der Blaubart im Sinn haben, gehen ihrem Muster auf den Leim, genau so, wie wir selbst.

Erst wenn tatsächlich sämtliche innere Blockaden diesbezüglich in uns aufgehoben sind, können wir wahrhaft sagen: Ich bin offen und ich lasse mich von der Stille, vom Leben führen und tragen – ich gehe/fließe ungebremst auch aktiv mit. Davor ist die Führung des Lebens blockiert, nämlich überall dort, wo ich (unbewusste) Ängste, Zweifel und Misstrauen habe!

Das gilt für Männer, wie für Frauen, insbesondere in Bezug auf das andere Geschlecht!
Frauen lassen sich von Männern in ihren weiblichen Instinkten verunsichern und davon wegführen. Sie allein trägt jedoch die Verantwortung dafür, ihrer weiblichen Intuition in Wort und Tat treu zu sein und für das Einhalten und Hochhalten ihrer damit verknüpften Werte.
Und zu den Männern: Wer nur in einer bestimmten Rolle verharrt und/oder nur redet und diskutiert, der lässt sich von seinem Verstand, aber nicht vom Leben mitnehmen.

Und das ist vollkommen ok! Das darf er/sie auch! Ich mag das nicht bewerten.
Ich möchte lediglich Klarheit in diese so missverständlichen Themen bringen…





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