Traumalösung & Coaching

3D - 5D
psychologische & Transpersonale Begleitung

Erläuterung zu Erich Fromm

Ich denke es kommt darauf an aus welchem Blickwinkel wir etwas betrachten.
Gesellschaftlich, basierend auf medizinische und psychologische Befunde gibt es eine klare Einteilungen in krank und gesund.
Eine Störung ist demnach immer krank.

Als Störung gilt aber hier z.B. auch der fixe Glaube an einen Gott, der als Gotteswahn bezeichnet wird. Die wahnhafte Vorstellung mit der festen Überzeugung der Anwesenheit einer fiktiven Gestalt.

Auch das Erwachen stellt aus der klassischen psychologischer Sicht, wie sie vor ca. 100 Jahren entwickelt wurde und die Psychologie/Psychotherapie neu und damit noch recht unentwickelt war, eine Art Ich-Störung / Psychose dar, weil es wissenschaftlich nicht anders erklärbar ist. Obwohl genau genommen die Diagnosekriterien für eine Psychose, Ich-Störung oder Schizophrenie keineswegs bei beispielsweise einem Eckhart Tolle oder Jeff Foster erfüllt werden!- da es sich nur um vereinzelte ‘Symptome’ aus diesen Befunden handelt, die für sich allein noch keine eindeutig klassifizierbare Störung darstellen. Sie sind schlicht überhaupt nicht einordbar, sie passen in keinerlei Diagnose-Schubladen der psychologischen Wissenschaften.

In der transpersonalen Psychologie, die als Erweiterung der humanistischen Therapieansätze gilt, weiß man es zwar besser, aber findet dafür noch nicht die gesellschaftliche Anerkennung, weil der Bereich noch relativ neu und daher wissenschaftlich weniger erforscht ist.
Hier gilt z.B. niemand als krank, sondern werden “Störungen” und Symptome als Anzeichen und Signal der Seele gedeutet die, mit ihrer Umwelt interagiert und nach Lösung/Integration/Heilung sucht.


‘Gesund’ nennt man den an ein krankes System angepassten Menschen und ‘krank’ diejenigen, die ihm trotzen, sei es durch (unbewusste) “Verweigerung” und die sich daraus entwickelten Symptome, die selbstverständlich mitunter auch familiär begründet sein können, (Familie ist aber ebenfalls System)
oder durch die bewusste Befreiung von krank machenden Vorgaben und Konditionierungen, die den Menschen in seiner Natürlichkeit unterdrücken. Wie das Auferlegen von Gesetze, Normen und ausgesprochene wie unausgesprochene (vorgelebte) Glaubenssysteme, (ganz zu schweigen von zusätzlichem Ballast wie Misshandlung/Vernachlässigung/Missbrauch etc.,) die ihm seid Anbeginn durch Erziehung introjiziert und später durch Schule, Beruf und Alltag/Medien weiter eingetrichtert wurden und somit die wahren inneren Impulse in ihm unterdrückt und korrumpiert haben.
Das ist Gewalt an die Natürlichkeit des Menschen.




Alles was gut am System angepasst ist, leidet offensichtlich weniger, weil es sich selbst kaum noch spürt.
Selbstverständlich meint Erich Fromm hier also nicht die Psychopathen und Menschen mit maligne bzw. echter narzisstischen Persönlichkeitsstörung – deren Leidensdruck hält sich ja ebenfalls in Grenzen, die Selbstreflexion/Therapie/Heilung unnötig erscheinen lassen- , sondern die ganz gewöhnlichen empathischen Menschen mit Symptomen deren Körper und Psyche noch signalisiert, dass unser System in vielerlei Hinsicht verkorkst ist.

Menschen, deren Symptome ein Anzeichen für das kranke System unserer Gesellschaft ist. Und vor allem -und das ist überhaupt das Hauptkriterium-, dass sie dadurch gezwungen sind gegen ihre wahre Natur, gegen ihr wahres SELBST zu leben! Darum geht`s. Und daraus entstehen die Symptome.
Erich Fromm: “Gesegnet sei, wer ein Symptom hat” !
Und das spürt weder ein Psychopath noch ein echter Narzisst! Denn der ist gänzlich abgeschnitten von seinem wahren SELBST und spürt es daher nicht mehr, genauso wenig stellen sich diesbezüglich auch nur irgendwelche Bedenken geschweige denn von Körper/Psyche ausgehende Symptome ein. Mit dem entsprechenden Leidensdruck würden sie bereitwillig in sämtlichen Therapiepraxen auftauchen, aber genau das ist nicht der Fall, sondern suchen die Empathen viel mehr nach Erlösung und Hilfe.


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